Bezahlbare Wohnräume schaffen

Heute (27.09.2019) konnte man auf RP-Online (Bergische Morgenpost) lesen, dass der “Gemeinnützige“ Bauverein auf sozialen Wohnungsbau verzichtet, da es sich nicht lohnen würde. Man würde drauf zahlen und der Verwaltungsaufwand wäre höher. Hier geht es zum Artikel. Wir halten an dieser Stelle mal fest, dass der soziale Wohnungsbau nicht dazu gedacht ist, lohnenswerte Geschäfte zu machen, sondern die Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum zu versorgen. Wohnungen des “Gemeinnützigen Bauvereins“ kann man auch nur beziehen, wenn man genug Euros in der Tasche hat, um sich die Anteile zu kaufen. Menschen mit geringem Einkommen oder einer kleinen Rente werden dadurch von vornerein ausgeschlossen. Zeitgleich kann man im RGA lesen, das dieser Bauverein in Wermelskirchen 92! Mietwohnungen aufgekauft hat. Hier der Artikel (Paywall). Gemeinnützig? Es darf laut gelacht werden….

DIE LINKE WK fordert die Stadt Wermelskirchen auf, endlich eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu gründen, wo die Stadt der Hauptgesellschafter ist und in die Lage versetzt wird, aktiv zum Wohle der Menschen in den Wohnungsmarkt einzugreifen. Wenn private Investoren oder selbst ernannte “gemeinnützige“ Vereine nicht Willes oder in der Lage dazu sind, muss die Stadt und die Politik aktiv werden.

DIE LINKE WK hatte im November 2014 einen Antrag (Siehe Screenshot unten) eingereicht, der die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft zum Inhalt hatte. Leider wurde der Antrag im Fachausschuss (Haupt- und Finanzausschuss) nicht angenommen. Wortführer der Ablehnung war damals der Fraktionsvorsitzende der SPD! Jochen Bilstein. Auch der damalige Bürgermeister der FDP, Eric Weik, wollte nicht erkennen, dass es auch in Wermelskirchen ein Bedarf an bezahlbarem Wohnraum gab. Kurz darauf begann die Flüchtlingskriese und die Situation verschlimmerte sich.

DIE LINKE WK kann zurzeit nur fordern, da wir nicht im Rat vertreten sind und somit kein Antragsrecht haben. Sollten wir nächstes Jahr wieder als Fraktion in den Stadtrat einziehen, kommt der Antrag wieder auf die Tagesordnung.
Versprochen!

 

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.