Abzocke und Erwerbsarmut im RBK

Im Forum Wermelskirchen konnte man heute folgende Meldung lesen:

Hier geht es zum Artikel im Forum WK

Es ist sehr traurig, wie sich auch im Rheinisch Bergischen Kreis (RBK) immer mehr Arbeitgeber davor drücken, den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen. Das Ausbeuten von Menschen gehört offensichtlich zum Geschäftsmodel. Selbst mit dem von der Bundesregierung festgelegten Mindestlohn lässt sich in der heutigen Zeit nur sehr schwer über die Runden kommen. Ein Sparen fürs Alter ist überhaupt nicht möglich, die Altersarmut nimmt immer mehr zu, wie es letzte Woche von den Tafeln bestätigt wurde. Nicht ohne Grund fordert DIE LINKE daher einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 12€/netto für alle Menschen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen.

DIE LINKE WK fordert neben der Erhöhung des Mindestlohns auch härtere Strafen gegen Unternehmen, die nicht bereit sind, den Mindestlohn zu zahlen. Neben höheren Strafzahlungen sollten auch  Gewerbeverbote ausgesprochen werden, um den Abzockern die Grenzen aufzuzeigen. Ein BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen) kann ebenfalls dazu beitragen, Gerechtigkeit in der Arbeitswelt zu manifestieren, weil eine Erpressung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber somit nicht mehr möglich wäre. Denn „Sie wollen für diesen Lohn nicht arbeiten? Dann melde ich Sie beim Jobcenter, damit Sie eine Sperre bekommen!“, hört man immer öfter, wenn man nicht bereit ist, sich ausbeuten zu lassen.

 

DIE LINKE – Wahlplakat NRW-Landtagswahl 2017, Quelle: DIE LINKE

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